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Hessen-Forst: Wert-/Schneideholz - stabile Preise

Submission in Schlüchtern: 3.200 fm Eichen Wert- und Schneideholz zu stabilen Preisen verkauft

Bei der diesjährigen Eichenwert- und -Schneideholzsubmission des Landesbetriebs Hessen-Forst am 30.3./01.04.2011 in Schlüchtern wurden 3.212 fm (Vorjahr 1744 fm) Eichen-Wert und Stammholz aus ganz Mittel- und Südhessen angeboten. Trotz der Angebotserweiterung konnten stabile Preise für die jeweiligen Qualitäten erzielt werden. Davon wurde eine Menge von 3.083 fm in Einzellosen und 129 fm in Sammellosen angeboten, nur 30 fm blieben ohne Gebot. Das entspricht weniger als einem Prozent der Angebotsmenge.

„Hessen-Forst konnte auf Grund der großen Nachfrage unserer Kundschaft mit einer Steigerung der Angebotsmenge reagieren“, sagte Jörg van der Heide, zuständiger Abteilungsleiter für Rohholzverkauf. Die angebotene Holzmenge sei fast verdoppelt worden. „Wir sind mit dem Verkauf sehr zufrieden und bedanken uns bei unseren Kunden“, so van der Heide. Obwohl wegen der extremen Witterungsverhältnisse die Submission um vier Wochen verschobenen werden musste, war der Zuspruch der Kunden bemerkenswert. 55 Prozent des Holzes kamen aus dem Staatswald, 37 Prozent aus dem Kommunalwald und acht Prozent aus dem Klein- und Großprivatwald. Insgesamt reichten 24 (Vorjahr 28) Bieter Gebote ein. 20 Prozent des Angebotes gingen an Kunden aus Frankreich.

Der Durchschnittserlös für Einzellose lag bei 402 Euro (Vorjahr 467 Euro). Das Spitzengebot konnte ein Stamm aus dem Staatswald, Forstamt Nidda, mit 1.359 Euro/fm erzielen (8,0 m Länge, 65 cm Mittendurchmesser, 2,50 fm Volumen). Die Firma Mehling & Wiesmann aus Lohr/Main erwarb den teuersten Stamm der Submission mit insgesamt 5.436,96 € (8,5 m Länge, 85 cm Mittendurchmesser, 4,82 fm). 129 fm Schneideholzlose der Güteklasse B 3a/3b/4 erzielten einen Durchschnittserlös von 283 Euro (Vorjahr 309 Euro). Die beteiligten Waldbesitzer waren mit dem erzielten Ergebnis sehr zu frieden. Qualitätsbedingt konnten die Preise an die Durchschnittserlöse des Jahres 2010 nicht herankommen. „Ein wesentlicher Grund für die Qualitätsverschiebung liegt in der Angebotserweiterung“, erklärte van der Heide. (Quelle: Hessen-Forst)

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