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Wert- und Schneideholz-Submission in Jesberg

Wert- und Schneideholz-Submission in Jesberg

Hohes Angebot an Eiche und Esche kann Qualität nicht halten

Unter der Regie des Leitforstamtes Jesberg wurden zum zentralen hessischen Buntholztermin auf den Wertholzplätzen Fritzlar, Pfefferhöhe und Kranichstein in diesem Jahr insgesamt 2.312 Fm Wert- und Schneideholz angeboten. Damit konnte die Angebotsmenge aus dem Vorjahr fast gehalten werden. Wie im vergangenen Jahr stellte das Eichenstammholz mit 945 Fm sowie die Esche mit 882 Fm das größte Angebot.

Ergänzend wurden dem Käuferkreis insgesamt 19 weitere Baumarten angeboten. Hier sind vor allem Bergahorn, Kirsche, Schwarznuss, Ulme, aber auch Lärche und Douglasie zu nennen. Neben den 28 Lieferforstämtern nutzten zahlreiche kommunale und private Betriebe die Möglichkeit, ihre Eichen- und Bunthölzer über den Landesbetrieb Hessen-Forst zu vermarkten. In diesem Jahr beteiligten sich 41 Bieter an der Submission (Vorjahr 51). 95 Prozent der Bieter erhielten mindestens einen Zuschlag. Mit 80 Prozent der gesamten Holzmenge ging in diesem Jahr deutlich mehr Holz an die Gruppe der Sägewerke, mit knapp 13 Prozent deutlich weniger Holz an die Messer- und Schälfurnierindustrie. 6,4 Prozent gingen an die Fassdaubenhersteller und der Rest an die Gruppe der Handwerker und Künstler.

Ohne Gebot blieben rund 200 Fm, deutlich mehr im Vorjahr. Hiervon betroffen waren vor allem Esche, Bergahorn und auch die Kirsche. Ursache hierfür kann eine im Gegensatz zum Vorjahr geringere Gesamtqualität des angebotenen Holzes sein.

Der Höchstpreis bei der Eiche lag hier bei 1.369 €/ Fm (Forstamt Melsungen). Der Durchschnittserlös reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr auf 446 €/ Fm. Der Durchschnittserlös der Esche sank um gut 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 188 €/ Fm. Der Bergahorn stellte mit 3.569 €/ Fm (Forstamt Schotten) auch in diesem Jahr den Spitzenstamm der Submission und blieb mit diesem erfreulichen Ergebnis nur geringfügig unter dem Höchstpreis des vergangenen Jahres zurück. Der Durchschnittserlös sank im Vergleich zum Vorjahr und liegt bei 383 €/ Fm. Die Kirsche erzielte bei geringerer Menge einen ähnlichen Durchschnittserlös wie 2011, der Maximalerlös stieg auf rund 1.272 €/ Fm (Forstamt Weilburg). Die Schwarznuss lag mit 1.069 €/ Fm deutlich unter den Ergebnissen des vergangenen Jahres, ebenso wie der Durchschnittspreis mit 574 €/ Fm. Insgesamt sind die gesunkenen Durchschnittserlöse hauptsächlich auf die gegenüber Vorjahr nachlassende Qualität der Gesamtmenge zurück zu führen, weil die sehr gute Ware wie im Vorjahr auch weiterhin Spitzenpreise erzielen konnte. (Quelle: Hessen-Forst - 02/2012)

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