HolzNewsletter.de: VAE fragen mehr Holz nach ....

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== HCN HolzConsulting Niedermeier - 06/2008 (II) ==



Unsere Themen:
• Vereinigte Arabische Emirate fragen mehr Holz nach
• Stürmische Zeiten am Holzmarkt | Preise unter Druck
• VDMA: Russland wichtigster Absatzmarkt in Europa
• Russische Regierung berät über Abschaffung von Einfuhrzoll u. a. auf Verkleidungsmaterial aus tropischem Holz
• Branchenstrukturanalyse des Verbandes der Fenster- und Fassadenhersteller e.V.
• Grossbritannien erschließt Investitionsmöglichkeiten von westsibirischem Jugorien
• Aktuelle Stellenanzeigen unter HolzHeadHunter.de
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VAE
fragen mehr Holz nach - Bauboom und neue Trends führen zu rasantem Anstieg der Importe
Von Fabian Nemitz

Dubai (bfai) - Die Nachfrage nach Holz in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) wächst rasant. Nach Angaben der örtlichen Presse haben sich die Importe von 2006 auf 2007 verdoppelt. Angetrieben wird die Nachfrage vom Bauboom. Zusätzlich gibt es einen Trend hin zur vermehrten Verwendung von Holz anstelle von Beton und Fliesen bei der Konstruktion, Inneneinrichtung und den Bodenbelägen. Die lokalen Holzverarbeiter und Möbelhersteller investieren kräftig. Dadurch ergeben sich Chancen für Lieferer von Holz und Holzbearbeitungsmaschinen.

Ein Trend hin zur Verwendung von Holz ist Marktkennern zufolge in der gesamten Golfregion festzustellen. Darauf deutet auch die Tatsache, dass die Re-Exporte an Holz aus den VAE 2007 um 60% gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind. Für 2008 wird mit einem weiteren Anstieg um 30% gerechnet. Dabei sind auch die Preise für Holz 2007 in den VAE um 30 bis 40% geklettert. Im laufenden Jahr 2008 sollen sie um weitere 10% zulegen, vor allem wegen des schwachen US-Dollars, an den der Dirham gebunden ist, sowie steigender Frachtkosten. Dennoch gebe es keine Anzeichen für eine Abschwächung der Nachfrage, sagte Rizwan Sajan, Vorsitzender der in Dubai ansässigen Firma Danube Building Materials gegenüber der Tageszeitung Emirates Business.

Auch die Zahl der Holz verarbeitenden Betriebe und Möbelhersteller in den VAE steigt. Laut Statistical Industrial Book gab es 2007 in der Sparte 489 Betriebe, in denen rund 26.900 Menschen beschäftigt waren (2006: 443; 24.568). Die meisten haben ihren Sitz in den Emiraten Dubai (237) und Sharjah (169).

Führendes Lieferland von Holz und Holzwaren in die VAE war nach letztverfügbaren Angaben 2005 Indonesien mit einem Anteil von 16,1%, gefolgt von Malaysia (15,6%), der VR China (12,2%) und Chile (9,1%). Die laut Einfuhrstatistik größten Positionen sind Schnittholz (HS-Position: 4407) und Sperrholz (4412) ....
(Quelle: bfai - Bundesagentur für Außenwirtschaft)

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Stürmische Zeiten am Holzmarkt | Preise unter Druck

Wetterextreme scheinen sich zu häufen. Von den heftigen Frühjahrstürmen wird der Wald besonders in Mitleidenschaft gezogen. Die betroffenen Waldbesitzer stehen dann oft vor einem Fiasko. In den vergangenen Monaten war der Holzmarkt - wie im Jahr zuvor - von Sturmwürfen geprägt. Ende Januar verursachte der Orkan „Paula“ vor allem in Österreich einen Schadholzanfall von mehr als 6 Millionen Festmeter. Deutschland blieb von den unmittelbaren Auswirkungen zwar weitgehend verschont, doch wurde aus Süddeutschland berichtet, dass die Preise für Fichtenstammholz infolge des Sturmereignisses kräftig gesunken sind. Im übrigen Deutschland blieben die Preise in etwa konstant. Ende Februar/Anfang März folgte allerdings das Sturmtief „Emma“, das nun auch in Deutschland knapp 5 Millionen Festmeter Holz zu Boden brachte.

Export und Hausbau stocken
Ein Großteil des von den Waldbesitzern eingeschlagenen Holzes wird von der Sägeindustrie zu Schnittholz weiterverarbeitet. Große Mengen davon finden in der Bauindustrie Verwendung. Die deutsche Bauindustrie profitierte im vergangenen Jahr von einem hohen Wachstum der Bautätigkeit während des ersten Quartals. Motoren dieser Bautätigkeit waren allerdings nur der Wirtschaftsbau sowie der öffentliche Bau ....
(Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, www.zmp.de, 09.06.2008)

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VDMA: Russland ist wichtigster Absatzmarkt in Europa - Verband eröffnet Verbindungsbüro in Moskau

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau hat seit heute – nach Verbindungsbüros in China, Indien und Japan - eine Auslandsvertetung in Russland. „Russland ist für unsere Branche der bedeutendste Absatzmarkt in Osteuropa“, betonte VDMA Präsident Manfred Wittenstein vor der Presse in Moskau.

Russland auf Platz 6 der wichtigsten Lieferländer für deutsche Maschinen- und Anlagenbauer

Die Leiterin der Moskauer Repräsentanz ist Oxana Gancheva. Die Diplombetriebswirtin hat in Moskau, Köln und Düsseldorf studiert und war im Anschluss an ihr Studium für ein VDMA Mitgliedsunternehmen tätig. Durch das VDMA-Verbindungsbüro in Moskau sollen die bilateralen Aktivitäten des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus unterstützt und gefördert werden. „Dieses Büro dient als Drehkreuz zwischen deutschen und russischen Regierungsstellen, Verbänden sowie Unternehmen. Unsere Repräsentanz in Moskau betreut die vielfältigen Aktivitäten unserer Branche vor Ort", erklärte Wittenstein. „Die Kooperation mit russischen Unternehmen zu intensivieren, die Kundenbindung zu stärken und langfristig zu gestalten, das sind die besonderen Anliegen der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer in Russland."

Russland auf Platz 6 der wichtigsten Lieferländer für deutsche Maschinen- und Anlagenbauer
Allein im Jahr 2007 stiegen die deutschen Lieferungen nach Russland um 23,5 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro. „Damit ist Russland auf Platz 6 unserer wichtigsten Lieferländer vorgerückt", betonte der VDMA Präsident. Insgesamt wuchsen die deutschen Maschinenexporte 2007 um 10,6 Prozent auf 135,8 Milliarden Euro (2006: 122,8 Milliarden Euro). Rund ein Viertel der Maschineneinfuhr Russlands stammt aus Deutschland ....
(Quelle: VDMA)

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Russische Regierung berät über Abschaffung von Einfuhrzoll u. a. auf Verkleidungsmaterial aus tropischem Holz

Moskau, 09.06.08: Das russische Ministerium für Wirtschaftsentwicklung hat vorgeschlagen, die Einfuhrzölle auf mehrere Erzeugnisse, darunter Mobiltelefone, abzuschaffen. Wie der Pressedienst des Ministeriums am Montag mitteilte, sollen dahin gehende Fragen am Dienstag in einer Sitzung der Regierungskommission für Schutzmaßnahmen im Außenhandel und für Zoll- und Tarifpolitik werden ....
(Quelle: RIA Novosti)

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Branchenstrukturanalyse des Verbandes der Fenster- und Fassadenhersteller e.V.
Zahl der Betriebe sinkt auf 7.200 | 100.000 Beschäftigte im Fenster- und Haustürenbau erwirtschaften 8,5 Milliarden Euro Umsatz

Mit Fenstern, Haustüren und Zusatzprodukten wie Wintergärten wurden im letzten Jahr 8,5 Milliarden Euro umgesetzt. Die baunahe Branche beschäftigt 100.000 Mitarbeiter in 7.200 überwiegend kleinen und mittleren Betrieben. Dies ergab eine aktuelle Studie im Auftrag des Verbandes der Fenster- und Fassadenhersteller e.V. Infolge der Baukrise haben in den letzten fünf Jahren weitere 1.000 Betriebe aufgegeben. 97 Prozent der Fensterbauer beschäftigen weniger als 20 Mitarbeiter in der Produktion und stellen damit 59 Prozent aller Beschäftigen der Branche. Allein die 30 größten Unternehmen erwirtschafteten rund 20 Prozent des Branchenumsatzes. Ihre Kapazitätsauslastung liegt über dem Branchenschnitt von 72 Prozent. Bei den Betrieben geht der Trend zur Produktionsvielfalt. Viele Unternehmen ergänzen ihre Produktion um zugekaufte Fenster und Haustüren anderer Rahmenmaterialien. Häufig werden auch Produkte wie Wintergärten oder Rollläden zugekauft.

Für die Strukturanalyse werteten Prof. Dr. Dirk Hass und sein Institut an der Hochschule Heilbronn die Daten von 750 Unternehmen aus. 2007 wurden danach 12,4 Millionen Fenstereinheiten sowie mehr als 1,1 Millionen Haustüren produziert. Der Nettoumsatz der Branche betrug einschließlich aller zusätzlichen Produkte 8,5 Milliarden Euro. Der Anteil des Fenster- und Fassadenbaus am Gesamtumsatz beträgt 4,4 Milliarden Euro, der Anteil der Haustürenhersteller 1,3 Milliarden Euro. 30.000 Beschäftigte sind in der Produktion von Fenstern und 8.700 in der Haustürenproduktion beschäftigt. Einschließlich Vertriebs- und Verwaltungsmitarbeitern beschäftigen Fenster- und Haustürenhersteller rund 53.000 Mitarbeiter. 47.000 Mitarbeiter sind im Bereich Fassade, Wintergärten, Rollläden und Innenausbau sowie anderer Zusatzprodukte tätig ....
(Quelle: VFF - Verband der Fenster- und Fassadenhersteller e.V.)

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Grossbritannien erschließt Investitionsmöglichkeiten von westsibirischem Jugorien

Die Investitionsattraktivität des westsibirischen autonomen Bezirkes der Chanten und Mansen, auch Jugorien bezeichnet, haben der Gouverneur der Region, Alexander Filipenko, und die britische Konsulin in Jekaterinburg, Jenny Lock, am Mittwoch in Chanty-Manssijsk erörtert, berichtete ein RIA-Novosti-Korrespondent aus Chanty-Manssijsk. Sie sei nach Jugorien gekommen, um die Investitionsmöglichkeiten im autonomen Bezirk kennenzulernen und die Unternehmer in Großbritannien darüber zu informieren, sagte die Diplomatin. "Wir erweisen den britischen Unternehmern, die das Konsulat oft mit der Suche nach Geschäftspartnern beauftragen, unentgeltlich Dienste", sagte Lock bei ihrem Treffen mit dem Verwaltungschef der Region.
Filipenko bemerkte, dass die Zahl der britischen Investoren größer sein könnte. "Im autonomen Bezirk sind gegenwärtig zehn Unternehmen aus Großbritannien, vor allem im Bauwesen, tätig. Der Anteil der britischen Investitionen am Gesamtumfang der ausländischen Kapitalanlagen in die Wirtschaft der Autonomie beträgt nur rund 1,5 Prozent", sagte der Gouverneur. Laut Filipenko ist nicht nur der Erdöl- und Erdgassektor, sondern auch die holzverarbeitende Industrie, der Abbau von Vorkommen an harten Fossilien und die Elektroenergiewirtschaft von Jugorien für Investoren verlockend ....
(Quelle: RIA Novosti)

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Mit freundlichen Grüssen
Ihr HolzNewsletter.de-Team